Rounders
Rome von Rounders ist wieder da.
Er hat mich in einer wichtigen Phase meines Lebens begleitet und beeinflußt und mir geholfen, mich weiterzuentwickeln. Ich bin ihm dafür sehr dankbar.
Er hat mich in einer wichtigen Phase meines Lebens begleitet und beeinflußt und mir geholfen, mich weiterzuentwickeln. Ich bin ihm dafür sehr dankbar.
Rome von Rounders.de hätte sie anders, aber nicht besser erzählt.
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Kurioserweise habe ich immer dann Probleme mit dem Schreiben, wenn ich etwas zu erzählen habe. Vielleicht hängt es damit zusammen, daß mir Zustandsschilderungen viel mehr liegen als Verlaufsbeschreibungen. Deshalb scheitere ich gerne daran, zusammenzufassen, was alles passiert und was sich verändert hat.
Um wieder ins Schreiben zu kommen, bieten sich Stöckchen an. Da ich leider selten welche bekomme, habe ich mir fluxs ein eigenes konstruiert.
1. Wo waren Sie vor vier Jahren?
Der 13. April 2003 war ein Sonntag. Ich nehme als an, daß ich zuhause war. Zu diesem Zeitpunkt war zuhause eine WG in Berlin-Wilmersdorf. Sehr schöne Wohnung, gute Lage. Leider veränderte sich die Zusammensetzung der WG-Mitglieder von einem dauerbekifften Tontechniker und einen peniblen Archäologiestudenten (gut) zu einer pensionierten Waldorfschullehrerin und einem Naturwissenschaftler, der noch viel schrulliger war als ich (schlecht).
Am 3. April 2003 hatte ich meine letzte und schwerste Diplomprüfung. Am 7. April habe ich meine Diplomarbeit begonnen. Hardcore . Der Sommer 2003 war besonders heiß. Ich weiß das, weil ich in dieser Zeit viele Versuche im Radioaktivlabor gemacht habe: im knöchellangen Kittel und zwei Latexhandschuhen übereinander. Nie vergessen werde ich wohl das Gefühl und das Geräusch, wenn man die Handschuhe auszieht und eine Pfütze Schweiß darunter hervorbricht und auf den Boden klatscht.
Unter diesen Vorzeichen kam es zum Streit mit der Waldorfschullehrerin. In der Küche. Ich weiß nicht mehr, worum es ging. Sie hat wohl in sehr spitzen, stichelndem Ton mit mir geredet. Auf jeden Fall wurde ich so wütend, daß ich den Teller mit einem indischen Reisgericht, den ich gerade in der Hand hatte und mit in mein Zimmer nehmen wollte, mit Schwung auf den Boden schmetterte. Daraufhin war sie dann still. (Der Teller zerbrach in drei sehr pittoreske Stücke.)
Mir war und ist es ein wenig peinlich, so die Contenance verloren zu haben, andererseits war es auch ein bisschen beeindruckend. Und so leidenschaftlich.
Ich war dann nur noch wenig in diesem Zuhause. Verbrachte den September in der Wohnung von Freunden, die im Urlaub waren. Im November zog ich in eine Einzimmerwohnung in Friedrichshain. Für die Diplomarbeit gab es eine Eins, und ich begann den Job, den ich auch heute noch mache.
2. Was haben Sie gemacht?
Viel und mit großem Engagement im Labor gearbeitet. Außerdem zeigt mein Kalender viele Einträge von Treffen mit anderen Curefans in Berlin - das war mir damals wichtig. Im April gibt es einen Eintrag Ruth anrufen . Irgendwann in den nächsten Monaten müssen wir uns gestritten haben, denn im Sommer fing ich an, an rome von rounders.de zu schreiben. In einem Brief erzählte ich davon, wie es ist, abends im Labor zu arbeiten. Wie die Maschinen surren und summen, im Dunkeln leuchten und blinken. Wie es ist, dann mit dem Fahrrad durch die Straßen zu fahren, sommernächtliche Luft zu spüren. Die Stille, wenn die Welt ganz leer zu sein scheint, einen Moment lang, bis wieder ein Auto um die Ecke biegt. Ich kann nicht ganz unglücklich gewesen sein in dieser Zeit vor vier Jahren.
3. Was war besser?
Ich war enthusiastischer und naiver in dem Sinne, daß ich einige negative Erfahrungen noch nicht gemacht hatte. Die negativen Erfahrungen an sich hatten bestimmt auch ihr gutes. Es ist eben ein Kennzeichen von Unschuld, daß es ein vorübergehender Zustand ist.
4. Was war schlechter?
Es war die Zeit der unterdrückten Sexualität. Ich wollte keinen Sex ohne Liebe, was an sich eine verständliche Einstellung ist. Doch die fehlende Bestätigung in meiner Identität als Frau hat mich sehr unsicher gemacht.
In den kommenden Jahren hat sich das ein wenig gebessert. Es muß ja nicht immer Liebe sein. Liebe ist vielleicht ohnehin ein seltenes Wunder. Sympathie kann auch eine ganz gute Basis sein.
Jedenfalls bin ich jetzt, was diesen Themenbereich angeht, ein wenig entspannter. Hüstel.
5. Was bringt Sie zum weinen?
Verschiedenes. Selbstmitleid, Wut. Zunehmend rührt mich aber auch der Schmerz anderer Leute. Wenn kleine Kinder weinen. Wenn Menschen über einen großen Verlust sprechen. Ungerechtigkeiten.
Weiter an fünf Blogger:
- glam
- vasili
- Rocco Poloczek
- DocDee
- artemixx in den Kommentaren.
Um wieder ins Schreiben zu kommen, bieten sich Stöckchen an. Da ich leider selten welche bekomme, habe ich mir fluxs ein eigenes konstruiert.
1. Wo waren Sie vor vier Jahren?
Der 13. April 2003 war ein Sonntag. Ich nehme als an, daß ich zuhause war. Zu diesem Zeitpunkt war zuhause eine WG in Berlin-Wilmersdorf. Sehr schöne Wohnung, gute Lage. Leider veränderte sich die Zusammensetzung der WG-Mitglieder von einem dauerbekifften Tontechniker und einen peniblen Archäologiestudenten (gut) zu einer pensionierten Waldorfschullehrerin und einem Naturwissenschaftler, der noch viel schrulliger war als ich (schlecht).
Am 3. April 2003 hatte ich meine letzte und schwerste Diplomprüfung. Am 7. April habe ich meine Diplomarbeit begonnen. Hardcore . Der Sommer 2003 war besonders heiß. Ich weiß das, weil ich in dieser Zeit viele Versuche im Radioaktivlabor gemacht habe: im knöchellangen Kittel und zwei Latexhandschuhen übereinander. Nie vergessen werde ich wohl das Gefühl und das Geräusch, wenn man die Handschuhe auszieht und eine Pfütze Schweiß darunter hervorbricht und auf den Boden klatscht.
Unter diesen Vorzeichen kam es zum Streit mit der Waldorfschullehrerin. In der Küche. Ich weiß nicht mehr, worum es ging. Sie hat wohl in sehr spitzen, stichelndem Ton mit mir geredet. Auf jeden Fall wurde ich so wütend, daß ich den Teller mit einem indischen Reisgericht, den ich gerade in der Hand hatte und mit in mein Zimmer nehmen wollte, mit Schwung auf den Boden schmetterte. Daraufhin war sie dann still. (Der Teller zerbrach in drei sehr pittoreske Stücke.)
Mir war und ist es ein wenig peinlich, so die Contenance verloren zu haben, andererseits war es auch ein bisschen beeindruckend. Und so leidenschaftlich.
Ich war dann nur noch wenig in diesem Zuhause. Verbrachte den September in der Wohnung von Freunden, die im Urlaub waren. Im November zog ich in eine Einzimmerwohnung in Friedrichshain. Für die Diplomarbeit gab es eine Eins, und ich begann den Job, den ich auch heute noch mache.
2. Was haben Sie gemacht?
Viel und mit großem Engagement im Labor gearbeitet. Außerdem zeigt mein Kalender viele Einträge von Treffen mit anderen Curefans in Berlin - das war mir damals wichtig. Im April gibt es einen Eintrag Ruth anrufen . Irgendwann in den nächsten Monaten müssen wir uns gestritten haben, denn im Sommer fing ich an, an rome von rounders.de zu schreiben. In einem Brief erzählte ich davon, wie es ist, abends im Labor zu arbeiten. Wie die Maschinen surren und summen, im Dunkeln leuchten und blinken. Wie es ist, dann mit dem Fahrrad durch die Straßen zu fahren, sommernächtliche Luft zu spüren. Die Stille, wenn die Welt ganz leer zu sein scheint, einen Moment lang, bis wieder ein Auto um die Ecke biegt. Ich kann nicht ganz unglücklich gewesen sein in dieser Zeit vor vier Jahren.
3. Was war besser?
Ich war enthusiastischer und naiver in dem Sinne, daß ich einige negative Erfahrungen noch nicht gemacht hatte. Die negativen Erfahrungen an sich hatten bestimmt auch ihr gutes. Es ist eben ein Kennzeichen von Unschuld, daß es ein vorübergehender Zustand ist.
4. Was war schlechter?
Es war die Zeit der unterdrückten Sexualität. Ich wollte keinen Sex ohne Liebe, was an sich eine verständliche Einstellung ist. Doch die fehlende Bestätigung in meiner Identität als Frau hat mich sehr unsicher gemacht.
In den kommenden Jahren hat sich das ein wenig gebessert. Es muß ja nicht immer Liebe sein. Liebe ist vielleicht ohnehin ein seltenes Wunder. Sympathie kann auch eine ganz gute Basis sein.
Jedenfalls bin ich jetzt, was diesen Themenbereich angeht, ein wenig entspannter. Hüstel.
5. Was bringt Sie zum weinen?
Verschiedenes. Selbstmitleid, Wut. Zunehmend rührt mich aber auch der Schmerz anderer Leute. Wenn kleine Kinder weinen. Wenn Menschen über einen großen Verlust sprechen. Ungerechtigkeiten.
Weiter an fünf Blogger:
- glam
- vasili
- Rocco Poloczek
- DocDee
- artemixx in den Kommentaren.

Um acht komme ich nach Hause, es war ein langer Tag. Kaum habe ich die Schuhe ausgezogen, klingelt es an meiner Wohnungstür. Es ist mein Nachbar Ali, 65.
Vor fast einem Jahr hat Ali mal im Flur an meinem Ohrläppchen gesaugt. Er hat ein kleines Alkoholproblem. Seitdem habe ich den Kontakt zu ihm ziemlich eingeschränkt. Manchmal, wenn die Tage länger waren, als es gut für mich ist, wenn ich auf meinem Sofa saß und froh war, endlich mal alleine zu sein, endlich mal niemanden, der etwas von mir wollte - an Tagen wie diesem habe ich ihm die Tür nicht einmal aufgemacht, sondern nur den Fernseher ein wenig leiser gestellt.
Ich bin gerne allein. Ich brauche Ruhe.
Heute öffne ich ihm die Tür. Vielleicht war es der Glückskeks, der mein Herz weich gemacht hat.
Vielleicht war es auch was anderes. Zum Beispiel, wie Ali immer im Hausflur steht und wartet, wenn es klingelt. Bei mir klingelt es auch, aber ich weiß, das ist niemanden, den ich erwarte. Es ist der Paketauslieferer oder der Werbeverteiler oder die Müllabfuhr.
Ich erwarte niemanden. Bei der GEZ bin ich angemeldet, meine Pakete werden zur Packstation geliefert. Ich habe keine Schulden. Für die Zeugen Jehovas bin ich uninteressant.
Ali wartet. Ali ruft hallo in den Hausflur. Aber es ist nur die Müllabfuhr oder jemand, der Prospekte einwirft. Ich weiß, daß Ali eine Tochter hat, erwachsen mittlerweile. Sie will keinen Kontakt zu ihm, obwohl sie sogar in derselben Stadt wohnt. Vielleicht ist sie es, auf die Ali wartet.
Als ich noch in Berlin wohnte, wartete ich manchmal auf diese Art auf Herrn Rounders. Erwartete beinahe, ihn beim Nachhausekommen auf den Stufen des Hauseinganges sitzen zu sehen. Konnte manchmal fast körperlich spüren, wie er da saß, wie ich ihn gleich sehen würde, wenn ich um die Ecke biege. Natürlich war das komplett unrealistisch, bescheuert gerade. Natürlich wußte ich, er würde nie da sein. Aber ich mochte die Vorstellung. Als ich umzog, nahm ich sie nicht mit, und heute warte ich auf niemanden mehr.
Ali klingelt an meiner Haustür, und obwohl ich müde bin und noch keine fünf Minuten zuhause, mache ich die Türe auf, gehe rüber in seine Wohnung und helfe ihm, sein Telefon mit dem Splitter zu verbinden. Danach trinke ich noch eine Tasse Tee und wir machen ein wenig small talk. Als ich wieder zurückkomme, ist es neun. Der Spruch aus dem Glückskeks, der jetzt an meinem Kühlschrank klebt, zwinkert mir zu.
[auch ein guter Spruch aus einem Glückskeks]
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Das perfekte Weblog war Rounders.
Rounders gibt es nicht mehr. Seitdem bin ich auf der Suche nach einem anderen Weblog, das mich umhaut.
Gesprächsfetzen kommt dem ziemlich nah, auch wenn es kein Schlag in die emotionale Magengrube ist, bei dem einem die Luft wegbleibt, sondern ein intellektuelles Kitzeln. DocDee kann so wunderbar lakonisch sein und unverfälscht. Glamourdick macht einen unter Tränen lächeln. Vielleicht ist das perfekte Weblog ein Photolog.
Heute habe ich hier gelesen. Es war perfekt.
Und vielleicht gehört das zur Perfektion: daß es, wie das Glück, immer nur einen Moment dauert, und meistens erst rückblickend ersichtlich wird.
Rounders gibt es nicht mehr. Seitdem bin ich auf der Suche nach einem anderen Weblog, das mich umhaut.
Gesprächsfetzen kommt dem ziemlich nah, auch wenn es kein Schlag in die emotionale Magengrube ist, bei dem einem die Luft wegbleibt, sondern ein intellektuelles Kitzeln. DocDee kann so wunderbar lakonisch sein und unverfälscht. Glamourdick macht einen unter Tränen lächeln. Vielleicht ist das perfekte Weblog ein Photolog.
Heute habe ich hier gelesen. Es war perfekt.
Und vielleicht gehört das zur Perfektion: daß es, wie das Glück, immer nur einen Moment dauert, und meistens erst rückblickend ersichtlich wird.
Es gibt da eine Domain, für die ich mich interessiere. Schon allein aus Nostalgie.
Soll aber 1000 (in Worten: eintausend) Euro kosten.
Wenn ich mal die Experten fragen darf: ist das viel?
Soll aber 1000 (in Worten: eintausend) Euro kosten.
Wenn ich mal die Experten fragen darf: ist das viel?

Nuttengeschichten. Ein wenig an rounders gedacht.
Liebes Weblog, alles scheiße. Man soll auch nicht schreiben, daß man glücklich ist, das macht nur die Götter neidisch. Meine Arbeit ist eine zickige Geliebte und macht mir Probleme, nichts funktioniert und ich finde den Fehler nicht. Außerdem ist MONTAG.
In Zeiten wie diesen braucht eine Frau einen Lichtblick, und meiner heißt: Robert Tronzo.
Vor einiger Zeit ergab es sich, daß ich bei DSF hängenblieb. DSF ist ja eher ein Homeshopping/ Gewinnspiel-Abzocke/ Werbefernsehen-Sender; von den Frauen, die nachts an Sportgeräte gelehnt strippen, ganz zu schweigen. Jedenfalls berichtete DSF über ein Pokertunier ("World Series of Poker"), gesponsert von Party Poker, das sind diese Internetseiten, die einem immer die Referrer vollspammen. Jede Menge guter Gründe also, diese Sendung zu verabscheuen, aber Tatsache ist, daß es sich um das spannendste handelt, das ich seit langem im Fernsehen gesehen habe. Und endlich habe ich die Regeln von Texas hold 'em verstanden dank eines ernsten, zurückhaltendem und nicht nervigten Sportkommentators.
Besonderer Kick dieser Sendung: am Tisch sitzt eine Mischung aus Poker-Profis und Amateuren, die sich über das Internet qualifiziert haben. Robert Tronzo ist so ein Amateur - ein Außenseiter, dem sofort meine Sympathie gehörte. Gebannt schaute ich zu, wie er sich durchs Halbfinale kämpfte. Es sah schlecht für ihn aus. Er hatte ziemlich wenig Chips und keine guten Karten. Bei jeder Runde dachte ich: gleich ist er raus. Hatte er gute Karten, rief ich: geh' all in! geh' all in! Er passte. Und dieses passen, diese Geduld, die hat ihm, von dem niemand etwas erwartet hat, schließlich zum Sieg verholfen. Zwei seiner Mitspieler haben sich nämlich gegenseitig fertig gemacht, und nach 20 absolut passiven Runden kam die Stunde des Robert Tronzo: er hatte ein gutes Blatt, gewann den Pott und konnte dann souverän weiterspielen.
Und ja, ich dachte an Herrn Rounders. Der seine Website nach einem Pokerfilm benannt hatte. Der uns in seine Karten gucken ließ. Es gibt so vieles, das ich nach und nach verstehe, und die Magie des Kartenspiels gehört dazu.
Finale: heute, 20.30, DSF
further reading: Wil Wheaton hat mitgespielt und verloren.
In Zeiten wie diesen braucht eine Frau einen Lichtblick, und meiner heißt: Robert Tronzo.
Vor einiger Zeit ergab es sich, daß ich bei DSF hängenblieb. DSF ist ja eher ein Homeshopping/ Gewinnspiel-Abzocke/ Werbefernsehen-Sender; von den Frauen, die nachts an Sportgeräte gelehnt strippen, ganz zu schweigen. Jedenfalls berichtete DSF über ein Pokertunier ("World Series of Poker"), gesponsert von Party Poker, das sind diese Internetseiten, die einem immer die Referrer vollspammen. Jede Menge guter Gründe also, diese Sendung zu verabscheuen, aber Tatsache ist, daß es sich um das spannendste handelt, das ich seit langem im Fernsehen gesehen habe. Und endlich habe ich die Regeln von Texas hold 'em verstanden dank eines ernsten, zurückhaltendem und nicht nervigten Sportkommentators.
Besonderer Kick dieser Sendung: am Tisch sitzt eine Mischung aus Poker-Profis und Amateuren, die sich über das Internet qualifiziert haben. Robert Tronzo ist so ein Amateur - ein Außenseiter, dem sofort meine Sympathie gehörte. Gebannt schaute ich zu, wie er sich durchs Halbfinale kämpfte. Es sah schlecht für ihn aus. Er hatte ziemlich wenig Chips und keine guten Karten. Bei jeder Runde dachte ich: gleich ist er raus. Hatte er gute Karten, rief ich: geh' all in! geh' all in! Er passte. Und dieses passen, diese Geduld, die hat ihm, von dem niemand etwas erwartet hat, schließlich zum Sieg verholfen. Zwei seiner Mitspieler haben sich nämlich gegenseitig fertig gemacht, und nach 20 absolut passiven Runden kam die Stunde des Robert Tronzo: er hatte ein gutes Blatt, gewann den Pott und konnte dann souverän weiterspielen.
Und ja, ich dachte an Herrn Rounders. Der seine Website nach einem Pokerfilm benannt hatte. Der uns in seine Karten gucken ließ. Es gibt so vieles, das ich nach und nach verstehe, und die Magie des Kartenspiels gehört dazu.
Finale: heute, 20.30, DSF
further reading: Wil Wheaton hat mitgespielt und verloren.
Parka Lewis ist wieder da und schreibt als Urlaubsvertretung für Malorama. Für meine Idealisierungsfantasien wäre es natürlich besser gewesen, wenn er mysteriös verschwunden wäre, aber die Freude, ihn wieder zu lesen, überwiegt.
Brainfarts macht sich Gedanken über Rounders. Ich könnte dazu sehr, sehr, sehr viel schreiben, aber ich habe ein Zeitproblem, weil ich auch irgendwann mal arbeiten und schlafen muß. Deshalb greife ich jetzt nur einen Aspekt heraus: Brainfarts würde aus Rounders gerne ein Buch machen. Ich habe auch schon mit diesem Gedanken gespielt, ihn aber aus anderen Gründen verworfen: ich glaube, das wäre dem Herrn Rounders nicht recht und ich möchte nicht von ihm eins in die Fresse bekommen.
Lösung:
a) ihn fragen, ob es okay ist
b) es heimlich & konspirativ tun
c) eigentlich hätte ich auch gerne ein Buch von den Gesprächsfetzen
d) eigentlich hätte ich auch gerne ein Buch von meinem Zeug, weil ich bin so vergesslich und dann könnte ich nachgucken, was in meinem Leben so passiert ist und die wichtigen Passagen ("diesen Fehler bitte nicht nochmal machen!") mit einem Bibelreiter kennzeichnen.
Technisches:
- bei Blogbinders ist man mit $15 pro Buch dabei. Mir wäre das etwas teuer, dafür hat man praktisch keine Arbeit.
- prinzipiell geht es darum, das Weblog (mit Bildern) in ein pdf zu verwandeln. Dafür gibt es einige Programme: htmldoc, vielleicht besser ljbook.
- Weblog to pdf ist meiner Ansicht nach kein Problem, notfalls geht es auch mit dem Acrobat Distiller. Schwieriger scheint es mir, einen kostengünstigen Copyshop zu finden, der das ganze in A5 ausdruckt und bindet. A4 und Spiralbindung wäre zu einem Spottpreis möglich, das ist dann aber kein Buch und auch nicht schön.
Hier wird zum Beispiel file to book angeboten, über Preise schweigt man aber. Kurzes Surfen hat ergeben, daß viele Copyshops book on demand bzw. Digitaldruck anbieten, Preise habe ich bislang keine ermitteln können. Kann da jemand weiterhelfen?
PS: ich habe übrigens das Rounders-Weblog abgeheftet, aber auch alle Daten in weiser Voraussicht frühzeitig runtergeladen.
Brainfarts macht sich Gedanken über Rounders. Ich könnte dazu sehr, sehr, sehr viel schreiben, aber ich habe ein Zeitproblem, weil ich auch irgendwann mal arbeiten und schlafen muß. Deshalb greife ich jetzt nur einen Aspekt heraus: Brainfarts würde aus Rounders gerne ein Buch machen. Ich habe auch schon mit diesem Gedanken gespielt, ihn aber aus anderen Gründen verworfen: ich glaube, das wäre dem Herrn Rounders nicht recht und ich möchte nicht von ihm eins in die Fresse bekommen.
Lösung:
a) ihn fragen, ob es okay ist
b) es heimlich & konspirativ tun
c) eigentlich hätte ich auch gerne ein Buch von den Gesprächsfetzen
d) eigentlich hätte ich auch gerne ein Buch von meinem Zeug, weil ich bin so vergesslich und dann könnte ich nachgucken, was in meinem Leben so passiert ist und die wichtigen Passagen ("diesen Fehler bitte nicht nochmal machen!") mit einem Bibelreiter kennzeichnen.
Technisches:
- bei Blogbinders ist man mit $15 pro Buch dabei. Mir wäre das etwas teuer, dafür hat man praktisch keine Arbeit.
- prinzipiell geht es darum, das Weblog (mit Bildern) in ein pdf zu verwandeln. Dafür gibt es einige Programme: htmldoc, vielleicht besser ljbook.
- Weblog to pdf ist meiner Ansicht nach kein Problem, notfalls geht es auch mit dem Acrobat Distiller. Schwieriger scheint es mir, einen kostengünstigen Copyshop zu finden, der das ganze in A5 ausdruckt und bindet. A4 und Spiralbindung wäre zu einem Spottpreis möglich, das ist dann aber kein Buch und auch nicht schön.
Hier wird zum Beispiel file to book angeboten, über Preise schweigt man aber. Kurzes Surfen hat ergeben, daß viele Copyshops book on demand bzw. Digitaldruck anbieten, Preise habe ich bislang keine ermitteln können. Kann da jemand weiterhelfen?
PS: ich habe übrigens das Rounders-Weblog abgeheftet, aber auch alle Daten in weiser Voraussicht frühzeitig runtergeladen.
