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Ich sollte deinen Namen nennen, dich nicht mit "du" oder "er" bezeichnen, denn ich will dich unterscheidbar machen von all den Namenlosen, die, kaum in meinem Leben, schon wieder auf dem Absprung waren. Ich habe die Vermutung, daß du bleibst.
Soll ich dich mit M. abkürzen? Da denke ich immer an den Mann von Miagalore. Soll ich dich van G. nennen? G. heißt der Mann von Diagonale, "der Kerl" ist Ankes Kerl, "der Typ" ist Wondergirls Ex, "der Mann" ist der Mann von Coolcat. Vielleicht weiß ich einen Namen für dich, wenn ich dies fertig geschrieben habe.
Gestern habe ich dir von meinem Bein erzählt. Kriegsverletzung, meinte ich, eine jener Narben, die man vom Leben davonträgt. Ich habe noch andere, unsichtbare, und ihnen gebe ich die Schuld daran, daß mir dein Werben erst einmal Angst gemacht hat. Ich bin nicht unversehrt.
Du bist es auch nicht. Manchmal fühle ich mich sehr wohl mit dir, sehr entspannt, und dann wieder unsicher, überfordert. Ich habe lange nachgedacht, warum. Mir scheint, als ob ich immer dann entspannt bin, wenn du es auch bist. Wenn du erzählst, was dich belastet, dann leide ich mit, und werde traurig, wenn ich deine Traurigkeit spüre. In mir kommt die Furcht auf, du könntest crashen, und ich, ich kann dich nicht auffangen.

Letzte Nacht, da lag ich lange wach. Plötzlich wurde mir klar, daß ich dir genau das sagen sollte: daß ich dich nicht auffangen kann, zumindest jetzt noch nicht. Ich sollte dich fragen, ob du das überhaupt von mir erwartest: wahrscheinlich nicht. Ich wünsche mir, in diese Rolle langsam hineinwachsen zu können.
Als ich mir das vorstellte, spürte ich auf einmal große Freude bei dem Gedanken, mit dir zusammen zu sein. Ich hoffe, du möchtest das auch.

(Ich würde dich Fragmentes Freund nennen.)
sopran meinte am 18. Jun, 20:09:
(Und ich würde Fragmentes Freund dann gerne zu Fragmente beglückwünschen.)
Das Wichtigste ist, die Traurigkeit zu sehen und in der Nähe zu bleiben. Auffangen kann vielleicht niemand. Viel Glück! Die Liebe ist immer ein Wagnis, das Beste, das man eingehen kann! 
feinstrick meinte am 18. Jun, 20:48:
Manchmal ist es gut, sich vorher Fragen zu stellen. Manchmal muss man aber vielleicht auch einfach noch etwas abwarten, den anderen genauer kennen lernen, ihm eine Chance geben - und sich auch. Ich wünsche Ihnen keine weiteren Kriegsverletzungen, sondern viel, viel Glück. 
sammelmappe meinte am 18. Jun, 21:30:
Ich freue mich und wünsche Glück! 
To01 meinte am 18. Jun, 21:53:
hach. 
kid37 meinte am 18. Jun, 22:05:
Die Liebe ist immer auch ein Risiko. Die Liebe macht aber auch das Risiko leicht. Wie immer Sie es nennen: Halten Sie es fest. (Diesen Ratschlag gebe ich einfach mal.) 2008 wird wunderbar, ein ganz anderes Jahr. 
tradem meinte am 19. Jun, 06:33:
Wünsche
Mehr als jeder Anderen wünsche ich Ihnen einen Freund, aber kein Fragment eines solchen.

Wie Rilke einst sagte:

"Und das sind Wünsche: leise Dialoge
täglicher Stunden mit der Ewigkeit." 
Klaus-Detlef meinte am 19. Jun, 09:55:
Vielleicht ist es so:
Er redet über das was ihn beschäftigt, ohne dabei überhaupt etwas zu erwarten, und es tut ihm gut dass Sie ihn zuhören, einfach weil Sie so sind wie Sie sind. 
zahnwart meinte am 23. Jun, 14:16:
Ich freu mich für Sie. 
fragmente antwortete am 23. Jun, 22:13:
Freuen Sie sich mal nicht zu früh. 
zahnwart meinte am 24. Jun, 16:27:
Sie sind immer so schön hoffnungsfroh. 
MinkaSternenklar meinte am 8. Jul, 00:38:
wozu denn "nur" hoffen?
bestimmt spürst du es,wie auch sie es möchte!

(zumindest spür ich das aus deinen zeilen hier ! ) 
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