[Die] Verwundbarkeit selbst: die dünnen Stellen, aus denen ein Mensch gemacht ist und die ihn lebenslang anfällig sein lassen für dauerhaften Schaden aller Art; berührbar zugleich, empfindlich, empfänglich für wie immer geartetes Glück.
[aus der Zeit]
[aus der Zeit]
fragmente - am 2008-04-15 13:35
To01 meinte am 15. Apr, 14:37:
so trage ich meine verletzbarkeit offen zu tage in der guten hoffnung es käme ein glück vorbei; ein schöner gedanke. danke.
wasweissich meinte am 15. Apr, 16:08:
Habe gerade mit Hustvedts Buch angefangen!
steppenhund meinte am 27. Apr, 21:09:
[off topic]
Melde mich an als Fan #5. In irgend einem älterem Beitrag wurde ja bis Nummer 4 durchgezählt.Was mir allerdings auffällt ist ein großer Unterschied zwischen den Blog-Texten und den Twitter-Texten. Der ist so frappant, dass ich damit im echten Leben Schwierigkeiten hätte.
Irgendwo steht da auch etwas mit der verrinnenden Zeit und etwas von einer magischen Zahl dreißig.
Auch für Frauen ist das heute nicht mehr das Ende. Allenfalls in Amerika, wo mir ein Freund, der am MIT arbeitet, erzählt, dass die Frauen alle Torschlusspanik bekommen, wenn sie mit 25 noch nicht verheiratet sind.
Ein Freund von mir hat zu seinem 30. Geburtstag mit einer Trauerparte geladen. Wann immer ich mit ihm spreche, sagt er (seit 15 Jahren) "Ja Hans, was soll ich sagen, alt wird man halt." Und der Typ hat jetzt gerade wieder geheiratet und eine süße 13 Monate alte Tochter. Ist Staatsmeister in mehreren Segeldisziplinen und hat einen guten Job.
Ich kann immer nur den Kopf schütteln. Er ist gleich alt wie ich (56) und ich kann seine Haltung nicht verstehen. Wenn ich selber heute eine Frau suchte, müßte sie mindestens 38 sein, aber besser noch viel älter. Und wir hätten sicher noch mehr Spass vom Leben als man es zwischen 20 und 40 hat.
Ich weiß, dass solche Ratschläge nichts helfen, wenn man sich allein fühlt. Aber die Zeit läuft nicht davon. Nicht wenn man sie ausnützt. Nur darauf kommt es an.
