Kontaktaufnahme mit dem Mann von der Kontaktanzeige. Die Texte der SMS sind jeweils in Originalschreibweise wiedergegeben. Lediglich mein Alter und den Namen der Zeitung, in der die Anzeige erschienen ist, habe ich rausgenommen. Wir haben unsere richtigen Vornamen verwendet.
Fragmente an den Mann, SMS, 18.23 Uhr
Hallo! Deine Anzeige hat mein Interesse geweckt. Ich (Alter) suche eine niveauvolle Affäre. Vielleicht mit Dir? Mehr per eMail?
Mann an Fragmente, SMS, 18.37 Uhr
Danke für die SMS. Aber ich bitte Dich, wenn Du Interesse hast mich kennen zu lernen, anzurufen. Danke. Gruß Klaus.
Fragmente an Klaus, SMS, 19.02 Uhr
Lieber Klaus, ich rufe ungern jemanden an, den ich nicht wenigstens ein bisschen kenne. Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht etwas schüchtern. Gibt es keinen Mittelweg? Grüße, Fragmente
Klaus an Fragmente, SMS, 19.15 Uhr
Schüchtern, das glaube ich Dir nicht so ganz. Die [Zeitung] hat das Wort großzügig verwöhnen vergessen. Ist Dir das nicht ein paar Cent tel. wert? Mittelw. Deine Festnr.
Fragmente an Klaus, SMS, 19.38 Uhr
Mir geht es nicht um Geld, ich suche das Vergnügen. Wahrscheinlich sind professionelle Damen da mutiger. Welche Fragen gibt es denn, die sich nur per Telefon klären lassen? Vielleicht lasse ich mich ja überzeugen. Und wie stellst Du Dir den Austausch von Fotos vor?
19.52 Uhr. Das Mobiltelefon klingelt. Ich gehe nicht ran.
Fragmente an Klaus, SMS, 19.54 Uhr
Du willst mich nicht unter Druck setzten, oder? :-)
Klaus an Fragmente, SMS, 19:59 Uhr
Ich wollte Dich gerade anrufen, aber Dein Türsteher Mailbox hat mich begrüßt. Ich versuche es in 2 Min. nocheinmal
20.00 Uhr. Das Mobiltelefon klingelt. Ich zögere, bin nervös, gehe dann aber ran.
ich: "guten Abend"
Klaus: "Hallo. Hier ist Klaus."
ich: "ja".
(Pause)
ich (neckisch): "was sind denn nun die dringenden Fragen, die sich nur per Telefon besprechen lassen?"
Klaus: "Also erstmal will ich dir sagen, daß ich das nicht verstehen kann, weshalb du so zickig bist mit dem telefonieren. Ich meine, wenn da jemand eine Anzeige schaltet mit Telefonnummer, dann ist es doch wohl kein Problem, da anzurufen! (...)
[In diesem Stil geht es weiter. Er spricht wie eine aggressive Version von Kurt Krömer, allerdings mit leicht sächsischem Akzent.]
ich (nett & freundlich): "Hat man denn als älterer Herr nicht etwas Nachsicht mit den jungen Frauen und deren Eigenheiten?"
Klaus (in Kurt-Krömer-Ton): Was heißt hier "älterer Herr"? Ich bin 44, da ist man noch kein älterer Herr! (...)
Du kannst auch nicht davon ausgehen, daß alle Leute zuhause einen Computer haben! Ich habe Internet auf der Arbeit, aber von da aus mache ich das nicht gerne! (...)
ich (immer noch freundlich): "Von deiner gutmütigen Ausstrahlung [Anzeigentext] merke ich jetzt aber nichts."
Klaus (aggressiv): "Weißt du, was das Problem mit euch Frauen ist? Ich habe da lange drüber nachgedacht! Ihr wisst alle nicht, was ihr wollt! (...)"
ich (unterbreche ihn): "ich glaube, wir kommen nicht zusammen. Ich wünsche dir alles Gute für deinen weiteren Lebensweg!"
Klaus (aggressiv): "Das war ja klar...ra blah ra blah.."
Ich lege mitten in seinem Satz auf und schalte das Telefon aus.
Wie fühle ich mich? Ernüchtert. Ich komme mir ein bisschen naiv vor mit meinen Träumen, aber das ist eben so. Ein wenig amüsiert bin ich auch. Wer hätte gedacht, daß sich so ein unangenehmer Mensch hinter dieser Anzeige verbirgt?
Fragmente an den Mann, SMS, 18.23 Uhr
Hallo! Deine Anzeige hat mein Interesse geweckt. Ich (Alter) suche eine niveauvolle Affäre. Vielleicht mit Dir? Mehr per eMail?
Mann an Fragmente, SMS, 18.37 Uhr
Danke für die SMS. Aber ich bitte Dich, wenn Du Interesse hast mich kennen zu lernen, anzurufen. Danke. Gruß Klaus.
Fragmente an Klaus, SMS, 19.02 Uhr
Lieber Klaus, ich rufe ungern jemanden an, den ich nicht wenigstens ein bisschen kenne. Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht etwas schüchtern. Gibt es keinen Mittelweg? Grüße, Fragmente
Klaus an Fragmente, SMS, 19.15 Uhr
Schüchtern, das glaube ich Dir nicht so ganz. Die [Zeitung] hat das Wort großzügig verwöhnen vergessen. Ist Dir das nicht ein paar Cent tel. wert? Mittelw. Deine Festnr.
Fragmente an Klaus, SMS, 19.38 Uhr
Mir geht es nicht um Geld, ich suche das Vergnügen. Wahrscheinlich sind professionelle Damen da mutiger. Welche Fragen gibt es denn, die sich nur per Telefon klären lassen? Vielleicht lasse ich mich ja überzeugen. Und wie stellst Du Dir den Austausch von Fotos vor?
19.52 Uhr. Das Mobiltelefon klingelt. Ich gehe nicht ran.
Fragmente an Klaus, SMS, 19.54 Uhr
Du willst mich nicht unter Druck setzten, oder? :-)
Klaus an Fragmente, SMS, 19:59 Uhr
Ich wollte Dich gerade anrufen, aber Dein Türsteher Mailbox hat mich begrüßt. Ich versuche es in 2 Min. nocheinmal
20.00 Uhr. Das Mobiltelefon klingelt. Ich zögere, bin nervös, gehe dann aber ran.
ich: "guten Abend"
Klaus: "Hallo. Hier ist Klaus."
ich: "ja".
(Pause)
ich (neckisch): "was sind denn nun die dringenden Fragen, die sich nur per Telefon besprechen lassen?"
Klaus: "Also erstmal will ich dir sagen, daß ich das nicht verstehen kann, weshalb du so zickig bist mit dem telefonieren. Ich meine, wenn da jemand eine Anzeige schaltet mit Telefonnummer, dann ist es doch wohl kein Problem, da anzurufen! (...)
[In diesem Stil geht es weiter. Er spricht wie eine aggressive Version von Kurt Krömer, allerdings mit leicht sächsischem Akzent.]
ich (nett & freundlich): "Hat man denn als älterer Herr nicht etwas Nachsicht mit den jungen Frauen und deren Eigenheiten?"
Klaus (in Kurt-Krömer-Ton): Was heißt hier "älterer Herr"? Ich bin 44, da ist man noch kein älterer Herr! (...)
Du kannst auch nicht davon ausgehen, daß alle Leute zuhause einen Computer haben! Ich habe Internet auf der Arbeit, aber von da aus mache ich das nicht gerne! (...)
ich (immer noch freundlich): "Von deiner gutmütigen Ausstrahlung [Anzeigentext] merke ich jetzt aber nichts."
Klaus (aggressiv): "Weißt du, was das Problem mit euch Frauen ist? Ich habe da lange drüber nachgedacht! Ihr wisst alle nicht, was ihr wollt! (...)"
ich (unterbreche ihn): "ich glaube, wir kommen nicht zusammen. Ich wünsche dir alles Gute für deinen weiteren Lebensweg!"
Klaus (aggressiv): "Das war ja klar...ra blah ra blah.."
Ich lege mitten in seinem Satz auf und schalte das Telefon aus.
Wie fühle ich mich? Ernüchtert. Ich komme mir ein bisschen naiv vor mit meinen Träumen, aber das ist eben so. Ein wenig amüsiert bin ich auch. Wer hätte gedacht, daß sich so ein unangenehmer Mensch hinter dieser Anzeige verbirgt?
fragmente - am 2005-01-12 14:35 - Rubrik: Frau Fragmente telefoniert
schnatterliese meinte am 12. Jan, 14:44:
dürfte ich kurz klugscheissern?
sie hätten es bei diesem vornamen eigentlich wissen müssen ;-) ich lehne kläuse rundweg ab!
fragmente antwortete am 12. Jan, 14:48:
Sein wirklicher Vorname war noch viel schlimmer.Ich habe es eigentlich schon gewußt, als ich die Antwort auf meine erste SMS bekommen habe. Nur die Kurt-Krömer-Stimme, die hat mich dann wirklich geschockt.
neuro meinte am 12. Jan, 14:49:
lol
mitten im lesen merke dass ich zu spät mit dem kommentar dran bin ( harhar) also wirklich, der name sagt alles.. ( kläuse haben meistens glatzen)
fragmente antwortete am 12. Jan, 14:59:
Ich würde auf einen Schnurrbart tippen.
Modeste antwortete am 12. Jan, 15:06:
Das klingt ja wirklich gräßlich, allerdings auch gräßlich komisch. Mehr Glück beim nächsten Mal. Es muss doch noch nette Männer geben auf diesem Planeten.
neuro antwortete am 12. Jan, 15:18:
das
ist ein wirklich cooler text frau fragmente, egal was man sonst so ( über sie) liest
Muh-Tiger antwortete am 12. Jan, 15:23:
was
liest man denn sonst so über frau fragmente? jetzt bin ich aber mal neugierig ;-)menschen die kontaktanzeigen aufgeben sind mir generell suspekt (m,34, mit eigener wasch- & spülmaschine sucht nette sie zum ein- & ausräumen ... :-). macht es eigentlich einen unterschied ob jemand klaus oder claus heisst? mal so als frage an die expertinnen.
schnatterliese antwortete am 12. Jan, 15:35:
kläuse sind per se mist (auch wegen glatze und schnäuzer), aber die mit einem k sind die extrem blöden. und das ist kein ratschlag, sondern die regel.
fragmente antwortete am 12. Jan, 15:42:
@neuro. Danke. Ich sortiere das unter "ungewöhnliche Komplimente" ein. Neulich schrieb mir jemand: "hey - Du bist vielleicht "schräg" ;-) Aber da draußen lauern echte Verrückte."
Titania Carthaga antwortete am 12. Jan, 22:41:
Sorry,
aber da muss ich mich wohl mal einmischen. Ich kenn sogar zwei "Kläuse", die diesem Bild nullkommagarnicht entsprechen - im Gegenteil!! [Nur, um hier die Statistik mal zu korrigieren ;o)]
fragmente antwortete am 12. Jan, 22:46:
Das war auch eher ein "Insiderwitz" von Frau Schnatter.
Titania Carthaga antwortete am 12. Jan, 22:49:
Ahja.
Nun, ich bin nicht eingeweiht ind Ihre Interna ;o)Trotzdem: es gibt auch coole Kläuse! ha!
engl meinte am 12. Jan, 15:21:
männer versenken ;-)
wie heißt das bei diesem schülerzeitvertreibskriegsspiel 'schiffe versenken'?TREFFER VERSENKT!
schnatterliese antwortete am 12. Jan, 15:33:
ich finde frau engl
hat recht. das ist doch mal eine konzertierte aktion hier. ohne zeitverschwendung, (elendiges) geschreibe und gelese. zack bumm idiot und fertig. ende-aus.
fragmente antwortete am 12. Jan, 15:43:
Ja! Stellen Sie sich mal vor, ich hätte mich mit ihm getroffen und dann eine Höflichkeitsstunde mit ihm verbringen müssen...
engl antwortete am 12. Jan, 15:44:
in dem fall hätte vielleicht speed*dating geholfen. ;-)
fragmente antwortete am 12. Jan, 15:49:
Die Männer beim Speed*dating waren alle freundlicher; man war bemüht, sich gegenseitig ja nicht auf die Füße zu treten. Vielleicht war die Angst vor direkten Repressalien größer.
engl antwortete am 12. Jan, 15:54:
ich mein ja auch 'speed*dating' in anführungszeichen. also einfach nach fünf minuten gehen.
fragmente meinte am 12. Jan, 15:48:
Was ich mich frage:1. Kennen Sie jemand, der zuhause keinen Computer hat? Wenn ich mal diejenigen abziehe, die auf jeden Fall einen Computer brauchen - Blogger, Studienkollegen-, dann fällt mir trotzdem niemand ein, der keinen Computer hat. Sogar meine Eltern (63 und 70) haben einen.
2. Finden Sie es ungewöhnlich, daß ich telefonieren als erste Form der Kontaktaufnahme ablehne?
[Ich habe ja nicht gedacht, daß ich gar nichts sagen muß, sondern mir einfach seine rants anhören soll.]
engl antwortete am 12. Jan, 15:52:
1. computer ist ja nicht gleich internet. hab gestern erst gelesen, daß die heimische internetzugangsrate erst bei 57% liegt.2. ich hasse es, mit fremden menschen telefonieren zu müssen. meistens jedenfalls.
3. warum 'rants'? für solche unflätigkeiten?
weib antwortete am 12. Jan, 16:36:
klarer fall
er ist ve*rheir*atet und hat ein prepaid-handy für f*ickd*ates. deswegen möchte er keine fr*emden frauen in seinem mailaccount, weil sonst frau oder chef dahinter kommen. klause finde ich super aber männer, die, wenn ich schon so freundlich bin ihnen eine sms zu schicken, nicht selbst anrufen, hake ich sofort.
(ich habe das mit den sternchen zwar nicht verstanden, mache aber mal brav und schnell ein paar verzierungen in jedes böse wort.)
fragmente antwortete am 12. Jan, 16:45:
Mit Fick*dates habe ich kein Problem. Aber Sie wissen ja: wer ficken will, muß nett sein!
weib antwortete am 12. Jan, 16:55:
und was hat das nun mit den sternchen auf sich?
fragmente antwortete am 12. Jan, 17:01:
Sehr einfach: ich habe darum gebeten, Speed*dating immer mit Sternchen zu schreiben, weil ich fürchtete, einer der Teilnehmer könnte vielleicht über Google auf diese Seite stoßen und wäre eventuell peinlich berührt. Da das Speeddating zu keinen weiteren Kontakten geführt hat, ist es jetzt aber egal und nur eine Form der Nostalige (die andere Erklärung wäre, daß Frau Engel eine Obsession für dieses Wort entwickelt hat).
weib antwortete am 12. Jan, 17:48:
achso
aber dann habe ich es zumindest in sofern richtig verstanden, dass wenn ein sternchen im wort ist, die suchmaschinen es nicht listen können. allerdings ist das für mein blog ja mittlerweile zu spät.
engl antwortete am 12. Jan, 19:14:
ich und obsessiv??? na, ich weiß nicht... ;-)ist 'rants' denn jetzt eigentlich tatsächlich irgendein internetfachausdruck, den ich mal wieder nicht kenne?
fragmente antwortete am 12. Jan, 22:44:
Vielleicht verwende ich das Wort auch falsch. Sagt man nicht "rant rant rant" im Sinne von "blah blah blah"? Ich hatte den Eindruck, aus ihm bricht heraus, was er immer schon mal sagen wollte, da war es egal, ob am anderen Ende der Leitung ich bin oder eine Zimmerpflanze.Skyfall könnte recht haben. Wahrscheinlich geht es ihm gar nicht ums ficken, sondern ums reden. Ich wäre ja bereit gewesen, mir anzuhören, wie er sich über seinen inkompetenten Chef oder die bescheuerte Vertriebsstruktur auslässt, aber daß mit mir in so einem Ton geredet wird, das bin ich nicht gewöhnt.
Kritische Anmerkungen zu mir: Ich sollte nicht versuchen, neckisch zu sein. Geht genauso daneben, wie wenn ich versuche, lustig zu sein. Außerdem: das mit dem "älteren Herr" war vielleicht ein bisschen gemein.
engl antwortete am 12. Jan, 23:14:
about rant-blah... stimmt, das gibt es tatsächlich. hab ich aber vorher noch nie gehört. muß ami-engl. sein. ;-)ansonsten... hm... es wäre also echt von interesse gewesen, die bürointerna des herrn klaus zu ergründen? das ist, fürchte ich, nicht sehr fick*förderlich.
44 kann im übrigen durchaus 'älter' sein. oder auch nicht. das ist noch variabel in dem alter. (möglicherweise ohnehin...)
skyfall meinte am 12. Jan, 20:15:
Wahrscheinlich hat der werte Herr nur eine Anzeige aufgegeben, um Opfer fuer sein Gejammere ueber Frauen zu finden. Wohl, weil er sonst keine Gelegenheit dazu hat. Ich glaube noch nicht mal, das dieser Mensch Interesse an einem Fick*date hatte ...Und deine Traeumereien waren wirklich ein wenig naiv. Auch wenn du zugebenermassen nen besonders uebeles Exemplar erwischst hast. Das viel deutlichere Zeichen als die Anzeige, war allerdings die zweite SMS. Da stellst du eine Affaere als mögliche Variante in Aussicht, und er antwortet im Tonfall von "Zwei Broetchen, bitte. Danke" *schauderschuettel*
Klaus-Detlef meinte am 12. Jan, 21:16:
Frage:
"Die [Zeitung] hat das Wort großzügig verwöhnen vergessen"Frage:
Hättest Du auf die Anzeige geantwortet wenn das drin gewesen wäre?
MfG
Klaus-Detlef
fragmente antwortete am 12. Jan, 22:32:
Es stand durchaus in der Zeitung drin. In der ersten Anzeige (November) sogar explizit. Warum Klaus es also für nötig erachtet hat, diesen Aspekt nochmals zu betonen, weiß ich nicht. Ich muß zugeben, daß mich "großzügig verwöhnen" ein wenig neugierig gemacht hat. Unter anderen Umständen hätte ich ihn gerne gefragt, was dahinter steht. Ob er sich selbst erlebt hat als jemand, der in den Augen der Frauen nur Gunst findet, wenn er mit Geld um sich wirft? Oder ob er auf diese Art etwas "abgelten" möchte? Ob er über das Geld ein Machtgefälle schaffen möchte, also daß eher seine Wünsche berücksichtigt werden als die ihren?
Die Erklärung, die mir am besten gefallen hätte, die aber in diesem Fall sicher nicht zutrifft: daß er damit sagen möchte, daß er der Frau einen Wert beimißt. In Arrangements, in denen es nicht um Liebe geht, ist das eine wichtige Sache (es gibt allerdings einige, vielleicht auch bessere Möglichkeiten, jemandem zu vermitteln, daß sie wertvoll ist). Das Thema kam hier schon einmal vor; ich habe dazu Margaret Atwood zitiert.
Jeremin meinte am 13. Jan, 00:10:
Na zum Glück hast Du doch mit ihm telefoniert. Willst Du Deinen diesbezüglichen Standpunkt nicht noch einmal überdenken?Upps, ist das jetzt ein Ratschlag?
fragmente antwortete am 13. Jan, 09:58:
Nein, ich finde telefonieren immer noch die schlechteste Form der ersten Kontaktaufnahme. Ich sterbe da immer tausend Tode (auch, z.B., wenn ich bei Ämtern anrufen muß). Ich glaube, eMail ist noch am besten. Sprachgewandtheit wirkt unheimlich sexy auf mich. Ich lasse mich schnell mit Worten verführen.
Außerdem scheint es mir, daß man Menschen aufgrund von Wortwahl, Ausdrucksweise und Kommasetzung recht gut einschätzen kann.
kid37 meinte am 13. Jan, 00:19:
Stark, 31 Kommentare bislang, das ist ja schräg. ;-)Klaus ist leider ohne Selbstironie, da nutzt es auch nichts, daß er schon ein älterer Herr ist. Gerade dann braucht man das ja besonders dringend. Aber um das richtig zu verstehen, darf man seine Anzeige so übersetzen: "Wenn du kuscheln willst, ruf gefälligst an"? Vielleicht gebe ich auch mal so eine auf, in genau diesen Worten natürlich...
gurkenwurst meinte am 13. Jan, 06:40:
Bitte mehr davon
;-)Bester Spruch: da war es egal, ob am anderen Ende der Leitung ich bin oder eine Zimmerpflanze.Vielleicht solltest Du einen Nebenverdienst starten "Gehaltvolle Gespräche mit Pflanzen (für Männer, die was zu sagen haben!)". Dafür muss man nicht mal zu hause sein ;-)
Lu antwortete am 13. Jan, 10:27:
ich finde, das telefonieren heutzutage eines der intimsten dinge ist, die man auf der kommunikationsschiene machen kann. wenn ich jemandem meine telefonnummer gebe und mit ihm telefoniere, dann mag ich diesen menschen, lasse mich also auch durch seinen eventuellen anruf in meinem leben "stören" und nehme mir gerne die die zeit mit und für ihn.so eine kennenlern-sache per anzeige ist natürlich adrenalin-reich. ich hätte auch keine lust gehabt, ihn anzurufen, aber stell dir die zeitverschwendung vor, die du bei einem mail-wechsel mit ihm gehabt hättest. oder abende lang sms tippen und auf antworten warten.
so waren es seltsame minuten, und nu hat das liebe herz ruh. :)
männer findet man eh aus versehen, und die sagen auch nicht so sachen wie "großzügig verwöhnen" .
das sind bauernfänger-floskeln, hunde die bellen beißen nicht.
einen schönen klaus-losen tag ;-)
maktub meinte am 13. Jan, 12:32:
ach Frau Fragmente..
was tust du dir denn da an ?
es grüßt höflichst ein nach dem Stauchen
ob meines Tons immer noch aufrechter
m.
Ein Gast meinte am 13. Jan, 19:02:
Das Blog als Kontaktanzeige... :-)
Das erinnert mich etwas an die Akt-Photo-Aktion ;->Ein Gast (kein Klaus)
Razbolnik meinte am 20. Jan, 14:17:
Au mann...
Das hätte ich niemals gedacht, dass Frauen auf solche Anzeigen überhaupt reagieren. In letzter Zeit wird meine Welt total entzaubert...
SexBlog meinte am 29. Mrz, 01:17:
Kein Wunder,
dass ich onaniere.
