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Rome von Rounders ist wieder da.

Er hat mich in einer wichtigen Phase meines Lebens begleitet und beeinflußt und mir geholfen, mich weiterzuentwickeln. Ich bin ihm dafür sehr dankbar.
gnoerz meinte am 1. Feb, 10:25:
...jetzt sind wir beide 15 Jahre älter. Beide haben wir ein Haus gekauft, eine Frau geheiratet, Kinder gekriegt und sind am Ende. Lustig, dass dass die Männerleben sich so gleichen.

Wir sollten wieder eine Netsurf-Homepage aufmachen.

Danke für den Tipp, Frau F.

tom 
fragmente antwortete am 1. Feb, 17:44:
In der Blogosphäre schlagen die Wellen bereits hoch - ob er es wirklich ist, fragen sich die Leute.
Rounders hatte immer Stil und gute Geschichten. Mir würde niemand einfallen, der gut genug ist, ihn so überzeugend zu imitieren.
Letztendlich wünsche ich mir, daß er es ist, denn das würde bedeuten, daß er weder tot, noch im Knast, noch in der Psychatrie oder in Südamerika ist, sondern daß er seinen Traum (Haus, Frau, Kind) gelebt hat.
Natürlich sind diese Dinge endlich. Sie erreicht zu haben, den Traum gelebt zu haben, wenn auch nur für gewisse Zeit - das ist es, was zählt, und es macht ihn zum Sieger. Genau wie Sie, Herr Gnoerz. 
rotling antwortete am 1. Feb, 21:40:
ein sehr tröstlicher Gedanke. auch wenn er nicht an mich gerichtet war: Danke schön 
gnoerz antwortete am 2. Feb, 14:52:
ja, frau fragmente, ich kann ihnen da folgen. wenn man vor einem scherbenhaufen steht und weiss, dass es da noch eine ganze menge streit drum geben wird, ist das eine unangenehme vorstellung.
unangenehm auch, dass man tageweise einfach die vorstellung hatte, "angekommen zu sein" (ich danke für diese formulierung!) und feststellt, dass man doch immer wieder umsteigen muss.

mr. rounders und meine wenigkeit waren es als harte männer gewöhnt, sich gegebenenfalls umzudrehen und zu gehen, vielleicht später zuhause mal ein paar tränchen zu weinen, sich selbstmitleidig einen einzugiessen, whatever - aber eben das vergangene abzuhaken und einen neuen zug nach irgendwohin zu nehmen.

die kinder machen einem da einen strich draus.

ich habe an psychatrie gedacht, ehrlich. ich hatte den vorschlaghammer schon in der hand und stand vor ihrem aute, die gedanken im kopf, was ich später sagen muss, um in die gummizelle zu kommen.

südamerika wäre eine option. aber wie wollen sie das dem kind erklären? ganz zu schweigen davon, dass man alleinerziehend mit drei kindern auch in südamerika keinen spass hat.

es gab noch ein paar andere optionen, denen aber gemein ist, dass sie weder etwas besser machen noch mehr stil haben als weiter auf dem bug des untergehenden schiffs zu stehen und den kopf gegen den wind zu drehen.

früher habe ich genossen und zelebriert, wenn das alte leben um mich zusammenbrach. heute fühle ich mich nur noch müde.

frau fragmente, ich weiss nicht, ob es herrn rounders jetzt schlechter geht als vor ein paar jahren, aber ich für meinen teil fühle ich mich, selbst unter berücksichtigung der ihnen unterstellten sichtweise auf die erstrebenswertigkeit einer lebenspartnerschaft, eines ankommens, wahrhaftig nicht wie ein sieger über irgendwas oder irgendwen.

danke trotzdem für den tröstlichen gedanken.

tom 
fragmente antwortete am 2. Feb, 15:17:
Manchmal ist selbst mir nach mehr Privatsphäre, als es ein anonymes Weblog bieten kann. Darf ich Ihnen mailen?
(Ich teste mal Ihre gmail Adresse). 
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