Frau Fragmente ist dreißig und lebt immer da, wo sie gerade Arbeit findet - seit fast zwei Jahren im Ruhrgebiet, vorher längere Zeit in Berlin. Sie ist Naturwissenschaftlerin und kann eigentlich gar nicht schreiben. Trotzdem führt sie seit März 2004 dieses Weblog und erzählt hauptsächlich aus der Innenperspektive: von der Suche nach Glück und der Suche nach Liebe, von Einsamkeit und Sehnsucht, von Melancholie, Depression, aber auch von Freude, Freundschaft, Nähe. Alltagsbeobachtungen haben ihren Platz, aber auch Erotik und Sexualität werden hin und wieder erwähnt.
Frau Fragmente hat die sieben Kreise der Datinghölle durchschritten und ist ohne Mann, aber mit ein paar guten Geschichten wieder daraus zurückgekehrt.
Sie selbst sieht, anders als vielleicht die Leser, ein übergeordnetes Thema in diesem Weblog in der Frage, wie Leben trotz aller Makel, trotz allem Scheitern, gelingen kann. Manchmal wünscht sich Frau Fragmente mehr Leichtigkeit in ihrem Schreiben. Dann aber sieht sie dieses Blog wieder als Ort, an dem sie alles zugeben darf (sie ist immerhin halb anonym) - also auch, wie krampfig und bemüht sie manchmal ist. Ihre Art von Blog wird in der Community gerne als Befindlichkeitsbloggen bezeichnet. Für Frau Fragmente ist das okay. Sie will keine Contenteinspeiserin sein. Sie interessiert sich nicht für Fiktion, sondern für Authentizität.
Trotz aller melancholischen und manchmal traurigen Geschichten muß man sich Frau Fragmente als glücklichen Menschen vorstellen. Sie hat mit diesem Weblog einen Ort, an dem sie all diese Geschichten aufbewahren kann. Die glücklichen erlebt sie einfach.
Und sie hat das große Glück, ein wunderbares Publikum zu haben.
(Wurde mal Zeit, das hier aufzuschreiben.)
Frau Fragmente hat die sieben Kreise der Datinghölle durchschritten und ist ohne Mann, aber mit ein paar guten Geschichten wieder daraus zurückgekehrt.
Sie selbst sieht, anders als vielleicht die Leser, ein übergeordnetes Thema in diesem Weblog in der Frage, wie Leben trotz aller Makel, trotz allem Scheitern, gelingen kann. Manchmal wünscht sich Frau Fragmente mehr Leichtigkeit in ihrem Schreiben. Dann aber sieht sie dieses Blog wieder als Ort, an dem sie alles zugeben darf (sie ist immerhin halb anonym) - also auch, wie krampfig und bemüht sie manchmal ist. Ihre Art von Blog wird in der Community gerne als Befindlichkeitsbloggen bezeichnet. Für Frau Fragmente ist das okay. Sie will keine Contenteinspeiserin sein. Sie interessiert sich nicht für Fiktion, sondern für Authentizität.
Trotz aller melancholischen und manchmal traurigen Geschichten muß man sich Frau Fragmente als glücklichen Menschen vorstellen. Sie hat mit diesem Weblog einen Ort, an dem sie all diese Geschichten aufbewahren kann. Die glücklichen erlebt sie einfach.
Und sie hat das große Glück, ein wunderbares Publikum zu haben.
(Wurde mal Zeit, das hier aufzuschreiben.)
sternenzaehlerin meinte am 7. Jun, 13:10:
schön gesagt. so geht es wohl auch mir ähnlich. obwohl ich dazu übergegangen bin, auch die schönen geschichten aufzuschreiben, um sie mir zu erhalten und mich zu erinnern.
glamourdick meinte am 7. Jun, 13:41:
jut, dass du da bist. also hier. und auch in echt.
Jings meinte am 7. Jun, 14:05:
Ich
bin froh, dass es Sie gibt - und dieses Weblog.
fragmente antwortete am 7. Jun, 18:44:
Genau Sie sind übrigens mein wunderbares Publikum.
toxea meinte am 8. Jun, 06:35:
Ich finde,
Ihr Blog stellt eine Art Gegenstück zu einem Fotoalbum dar... Dort werden gemeinhin nur die leichten, schönen Momente von aussen dargestellt. Hier finden die schwereren, traurigen und melancholischen Innenansichten ihren Platz... Nur so eine Idee, die mir beim Lesen Ihres Beitrages in den Sinn kam...
Der ____weiler meinte am 9. Jun, 14:14:
Wenn Frau Fragmente auch gerne traurige Geschichten liest, dann habe ich hier eine: whatever gets you through today.Ist aber sehr traurig.
marie__ meinte am 11. Jun, 10:09:
Ich mag ehrliches Befindlichkeitsbloggen. Verlogen, oberflächlich mit aufrechter Fassade sind andere zur Genüge. Ich finde hier Sätze und Gedanken, die mich berühren, sehr, klug und sensibel, und ich bin froh, erst das Weblog und dann die Person kennengelernt zu haben.
tradem meinte am 12. Jun, 08:26:
Ich kenne diesen Wunsch nach Leichtigkeit, und auch mir gelingt es selten sie zu ergreifen. Und ich kann ihr Interesse, ihre Faszination für Authentizität nachvollziehen.... Der Mensch in "Frau Fragmente" ist ebenso wunderbar. Und ich bin froh Sie schon einmal kurzeitig kennenzugelernt zu haben.
herrdpunkt meinte am 13. Jun, 09:20:
..und sie machen das von zeit zu zeit wirklich wunderschön, und dazwischen ist es bewundernswert :-)
Matthias Gerhards meinte am 30. Jun, 00:07:
Ich finde, dass du einen schönen, einfachen Stil schreibst. Soviel zum Thema "...kann eigentlich gar nicht schreiben."
excuses meinte am 8. Aug, 23:28:
sehr schöne, ansprechende Vorstellung.
b.k. meinte am 10. Mai, 22:56:
liebe fragmente,
fragmente? das ist ein bild von mir. ein neues! monatelang habe ich mich selbst kopiert, aber jetzt: endlich mag ich wieder weiterzumalen .ich bin da durch zufall? nun, glaube nicht ganz. melancholie, traurigkeit und trotzdem der versuch glücklich zu sein... ich freue mich auf neue beiträge. B
