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Es gibt eine These, dass depressive Menschen die Realität genauer wahrnehmen als die vermeintlich normalen. Genauer heißt auch: ohne positive Illusionen, ohne Selbstüberschätzung, ohne den Glauben, alles im Griff zu haben.

„Man hangelt sich so von Fest zu Fest“, sagte Ruths Mutter einst. Ich weiß, was sie meint. Meine Jahre sind unterteilt in schöne Ereignisse, Zeit mit Freunden, kürzere Reisen. Die Zwischenräume füllt die Arbeit, Alltägliches und die kleinen Freuden: ein gutes Essen, ein schöner Text, Musik. Gemütliche Momente, und der Frieden, den mir frisch gewaschene Wäsche gibt.

Nur manchmal reißt der Schleier auf, und ich sehe meinen Stillstand. Ich spüre, was mir fehlt, und was ungelebt bleibt. Aber woher soll die Kraft kommen, etwas zu verändern? Ich habe mich selbst eingelullt.
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